Als die Bücher flüstern lernten

Hope hatte erwartet, dass er umgehend die Polizei verständigen würde. Doch als die beiden auf einmal in ein Buch gezogen werden, ist daran kaum noch zu denken. Denn wo sind sie hier überhaupt?

Buchinfo:

Titel: Als die Bücher flüstern lernten
Band 1 der Geschichtenspringer-Reihe
Autorin: Felicitas Brandt

Erscheinungsdatum: 31.08.2017
Seiten: 288
Alter: ab 14

ISBN: 978-3-551-30087-4
Einband: Taschenbuch
Verlag: Carlsen

Bildquelle: Carlsen

Inhalt:

Hope hat als Waisenkind bereits früh gelernt, niemandem ausser sich selbst – und ihren Büchern, deren Flüstern sie so gerne lauscht – zu vertrauen.

Als sie sich eines Nachts wieder einmal auf einem ihrer Buch-Streifzüge befindet, wird sie jedoch auf frischer Tat ertappt.

Doch entgegen ihrer Vorahnung, hat Sam keineswegs vor, die Polizei zu verständigen. Stattdessen will er schlichtweg ein paar Antworten! Denn es ist nicht das erste Mal, dass sich die beiden begegnen…

Aber dann werden sie plötzlich in eines der Bücher gezogen und landen an einem ihnen völlig fremden Ort…

Meinung:

Der Klappentext hat sehr schnell mein Interesse geweckt. Ich hatte Vertrauen darin, dass mir diese Geschichte gefallen würde. Doch ich wurde sehr enttäuscht!

Der Prolog war ja noch spannend. Und auch die ersten paar Seiten…

Aber ich konnte mich einfach nicht mit Hope anfreunden! Sie war so nervig und ständig diese Gefühlsausbrüche! Ausserdem wurde die Geschichte auch noch aus ihrer Perspektive geschrieben, was es mir noch zusätzlich erschwerte, in diese Geschichte zu finden.

Sams Entscheidungen konnte ich ab einem gewissen Punkt auch nicht mehr recht nachvollziehen. Und seine Mutter und Schwester fand ich auch so richtig anstrengend!

Der Verlauf der Geschichte war seltsam. Ich verlor immer wieder den roten Faden. Diese Geschichtensprünge bildeten nur so ein Wirr-War!

Die Spannung suchte ich vergebens. Ich war mehrmals kurz davor, das Buch abzubrechen. Ich habe es nur zu Ende gelesen, weil es nicht extrem viele Seiten hatte. Und um diese Rezension schreiben zu können, wollte ich es eigentlich lieber komplett gelesen haben. Ein wenig Hoffnung hatte ich ausserdem dennoch. Vielleicht würde es ja noch besser werden? Aber, nein!

Den Schreibstil fand ich auch komisch. Ich konnte mich bis zum Schluss nicht daran gewöhnen! Ausserdem wirkten die Charaktere – sehr – selten authentisch.

Das Ende war keine grosse Überraschung. Obwohl das Buch zwar mit einem Cliffhanger endete, werde ich diese Reihe nicht weiterlesen.

Das einzig Gute waren Sams Filmzitate, die Grundidee und – wie schon erwähnt – der Prolog.

Bewertung:

Eine tolle Grundidee, die allerdings nicht sehr überzeugend umgesetzt wurde…

Die meisten Charaktere waren nervig und wirkten nur selten authentisch.

Mit dem Schreibstil konnte ich mich bis zum Ende des Buches nicht anfreunden.

Nach dem Prolog liess die Spannung auch schon nach und blieb meist verschwunden.

Oft fehlte mir der rote Faden.

Das Ende war vorhersehbar. Es gab zwar einen Cliffhanger, doch ich persönlich habe mit dieser Reihe bereits jetzt abgeschlossen!

1.5/5

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