Codex Alera – Die Elementare von Calderon

Als sich der Feind auf einmal mit den Marat verbündet und ins Calderon-Tal einfällt, befindet sich  Tavi – aufgrund einer unüberlegten Entscheidung – zur falschen Zeit am falschen Ort und wird Zeuge von etwas, das nicht nur seine Familie, sondern ganz Alera in gefährden könnte.

Buchinfo:

Titel: Codex Alera – Die Elementare von Calderon
Band 1 der Codex-Alera-Reihe
Autor: Jim Butcher

Erscheinungsdatum: 16.09.2013
Seiten: 608

ISBN: 978-3-442-26937-2
Einband: Paperback
Verlag: Blanvalet

Originaltitel: Codex Alera – Furies of Calderon
Übersetzer: Andreas Helweg

Bildquelle: Random House

Inhalt:

Die Intrigen vermehren sich unaufhaltsam. Als Amara erfährt, dass der Sturz des Ersten Fürsten geplant wird, muss sie schnell handeln.

Doch der Feind verbündet sich mit den todbringenden Marat. Mit ihren riesigen Bestien fallen sie in Alena ein. Und auf einmal richtet sich aller Aufmerksamkeit auf das Calderon-Tal – Tavis Heimat.

Und Tavi, der bloss aufgrund einer unüberlegten Entscheidung zur falschen Zeit am falschen Ort ist, läuft dem Feind geradewegs in die Arme.

Ist ein Sieg gegen die Marat überhaupt möglich? Besteht noch eine Chance zu überleben oder ist alle Hoffnung bereits verloren?

Meinung:

Ich hatte zuvor erst ein Buch von Jim Butcher gelesen, und das war Windjäger – wovon ich begeistert war. Deshalb wollte ich unbedingt mehr von diesem Autor lesen und stiess auf Codex Alera.

Anfangs kam ich – wie in Windjäger – gar nicht klar. Also die einzige Information über Alera und die Fähigkeiten der dort lebenden Menschen konnte ich nur dem Klappentext entnehmen. Wie die Dinge in dieser Welt funktionierten, erfuhr ich erst im Verlauf des Buches. Das machte das Ganze jedoch spannender. Denn ich wollte unbedingt erfahren, wie diese Welt und alles weitere funktionierte.

Die Perspektive wechselte mit fast jedem Kapitel. Oft genau in den Momenten, in denen es am spannendsten wurde, weshalb ich meist einfach weiterlesen musste. Weil ich nun erfahren wollte, was als nächstes mit dem jeweiligen Charakter passieren würde.

Die Charaktere waren alle sehr verschieden und authentisch. Da auch aus der Perspektive des Feindes geschrieben wurde, erhielt ich mit der Zeit einen recht guten Überblick über das Geschehen.

Alles wurde sehr ausführlich geschildert. Deshalb verlor die Handlung allerdings immer wieder an Spannung.

Kampfszenen – ebenfalls bis ins Detail beschrieben – waren reichlich vorhanden. Aber nach einer Weile sehnte ich mich dann immer nach ein wenig Abwechslung. Die normalen Szenen fehlten mir manchmal ein wenig. Dennoch waren die Kampfszenen toll geschildert.

Das Ende gefiel mir gut. Es ist allerdings nicht so, dass ich jetzt sofort die Fortsetzung haben muss. Ich hatte vielleicht auch ein wenig zu hohe Erwartungen an dieses Buch, weil ich Windjäger so unfassbar gut gefunden hatte.

Abgesehen von ein paar Längen hat mir die Geschichte aber gut gefallen…

Bewertung:

Wie Alera und die Fähigkeiten seiner Bewohner funktionierte, liess sich erst im Verlauf des Buches herausfinden. Das machte es jedoch umso spannender.

Die Charakter waren alle einzigartig und schienen authentisch.

Manchmal wurden die Szenen – mir persönlich – zu ausführlich geschildert, die Spannung nahm dann leider ein wenig ab.

Die Kampfszenen beanspruchten die meisten Seiten des Buches. Und manchmal sehnte ich mich dann einfach nach etwas gewöhnlicheren Abschnitten.

Das Ende fand ich gut. Die Geschichte war toll und alles, aber das Verlangen weiterzulesen ist bei mir momentan nicht vorhanden. Aber vielleicht ging dir das ja anders?

3.5/5

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