Das Frostmädchen

Neve dachte, sie würde im eisigen Schnee sterben. Doch gerade noch rechtzeitig wird sie vom einfühlsamen Lauri gefunden. Allerdings hat sich Neve seit dieser Nacht auf seltsame Weise verändert. Als sie herausfindet welch tödliche Folgen dies hat, scheint es bereits zu spät zu sein!

Buchinfo:

Titel: Das Frostmädchen
Autorin: Stefanie Lasthaus

Erscheinungsdatum: 14.11.2016
Seiten: 400

ISBN: 978-3-453-31729-1
Einband: Paperback
Verlag: Heyne

Bildquelle: Random House

Inhalt:

Neve hatte gedacht, es würde ihrer Beziehung mit Gideon gut tun, im verschneiten Longtree Urlaub zu machen. Doch als es zwischen ihnen erneut zum Streit kommt, und Gideon sie sogar schlägt, ist alle Hoffnung verflogen. Neve stürmt hinaus in die eisige Nacht. Hauptsache weg von Gideon! Doch schnell verlassen sie die Kräfte…

Lauri hatte hier draussen, die angenehme Einsamkeit geniessen, und an seinem neuen Auftrag weiterarbeiten wollen. Aber dann findet er Neve, völlig durchgefroren, im Schnee liegend. Er bringt sie zu seinem Haus, wo er sie gesund pflegt.

Und obwohl Neve nach all dem, was Gideon getan hat, noch immer verängstigt ist, verlieben sich die beiden – völlig abgeschnitten von der Aussenwelt – ineinander. Denn Lauri ist vollkommen anders als Gideon: Eher ruhig und verständnisvoll.

Doch in dieser schicksalshaften Nacht, ist etwas mit Neve geschehen. Als sie jedoch dahinter kommt, ist es bereits zu spät. Und ihre Liebe zu Lauri wird zur tödlichen Gefahr…

Meinung:

Als ich den Klappentext lass, fand ich den sehr vielversprechend und war davon überzeugt, dass mir diese Geschichte bestimmt gefallen würde.

Das war anfangs tatsächlich der Fall: Die Geschichte beginnt direkt damit, dass Neve nachts durch den Schnee hindurch stolpert. Auch was danach passierte, fand ich spannend und oft wurde ich überrascht. Die Perspektive, aus der geschrieben wird, wechselt mit jedem Kapitel zwischen Neve und Lauri. Ich mochte beide Charaktere, und wie sie übereinander dachten, gefiel mir. Was die beiden alles schon erlebt hatten, wurde nur teilweise angesprochen. Trotzdem machte es die beiden authentischer und ich konnte mich gut in die beiden hineinversetzen.

Doch bereits in der Hälfte des Buches, hatte ich die Lust an dieser Geschichte verloren. Die Dinge wiederholten sich abermals. Und den Weg, den die Geschichte einschlug, gefiel mir nicht! Ausserdem konnte ich Neves Entscheidungen teilweise nicht mehr ganz nachvollziehen. Weshalb sie mir nicht mehr so sympathisch war.

Ich wollte einfach, dass dieses Buch endlich zu Ende ist. Aber die zweite Hälfte zog sich umso mehr. Die Spannung kam in Wellen. Trotzdem konnte ich mich nicht mehr für die Geschichte begeistern.

Das Ende fand ich gut. Neve wurde mir dann auch wieder ein wenig sympathischer.

Bewertung:

Eine tolle Idee, die sich jedoch ab der zweiten Hälfte des Buches ziemlich zog. Der Drang unbedingt weiterlesen zu wollen, liess nach. Die Geschichte schlug einen Weg ein, der mir leider nicht sonderlich gefiel. Das Ende wiederum war zufriedenstellend.

Die Charaktere waren authentisch, deren Gefühle und Gedanken wurden meist gut beschrieben, sodass ich mich gut in sie hineinversetzen konnte.

2.5/5

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