Das Schicksal ist ein mieser Verräter

Hazel ist 16 Jahre alt und hat Krebs. Krebsbücher findet sie doof. Doch dieses Buch – Das Schicksal ist ein mieser Verräter – ist alles, bloss nicht doof! Es handelt sich hierbei um eine tiefgründige Geschichte. Mit authentischen Charakteren. Eine Vielfalt von Emotionen beim Lesen wird vorhanden sein!

Buchinfo:

Titel: Das Schicksal ist ein mieser Verräter
Autor: John Green

Erscheinungsdatum: 30.07.2012
Seiten:
288
Alter: ab 13

ISBN: 978-3-446-24009-4
Einband: Hardcover
Verlag: Hanser

Originaltitel: The fault in our stars
Übersetzerin: Sophie Zeitz

Bildquelle: Hanser

Inhalt:

Seitdem ein Arzt bestätigte, dass die krebskranke Hazel unter Depressionen leidet, wird sie von ihrer Mutter zu Selbsthilfegruppe gebracht. Doch das Schicksal scheint es so zu wollen, dass Hazel genau an dem Tag, als sie statt diesem Termin lieber zuhause geblieben und ANTM weitergesehen hätte, auf den gut aussehenden, intelligenten Augustus trifft.

Bis dahin hatte sie Freundschaften vermieden, um die Zahl der Trauernden möglichst klein zu halten, sollte sie sterben. Doch Gus ist anders als andere. Er hat sein Schicksal zwar akzeptiert, lässt sich davon allerdings nicht unterkriegen. Selbst in den schlimmsten Momenten, bringt er es fertig die anderen zum Lachen zu bringen.

Hazel und Augustus unternehmen einiges zusammen. Sehen sich Filme an, diskutieren über ihre Lieblingsbücher, sprechen über das Leben nach dem Tod, spielen Videospiele und hören Musik. Als Hazel ihm erzählt, dass es ihr Herzenswunsch wäre, den Autoren ihres Lieblingsbuches kennenzulernen und danach zu fragen, wie es mit den Charakteren nach dem Ende des Buches weiterginge, macht er ihren Wunsch wahr.

Und obwohl Hazel es vermeiden wollte, verlieben die beiden sich ineinander und beschliessen, dass es sich lohnt das Leben zu leben, wie sie es sich wünschen. Auch wenn ihre Unendlichkeit höchst wahrscheinlich kleiner als andere Unendlichkeiten ist…

Meinung:

Ich hatte mir schon lange vorgenommen dieses Buch zu lesen. Zum einen, weil es scheinbar so ziemlich alle gelesen und spektakulär gefunden hatten – bis auf mich. Zum anderen, weil mir der Trailer gefiel.

Es brauchte gerade mal zwei Kapitel, dann verstand ich, was alle so toll an diesem Buch fanden! Und eines wurde mir schnell klar: Das ist keines dieser – wie es Hazel bezeichnen würde –doofen Krebsbücher. Sondern viel mehr. Es ist eine wunderschöne Liebesgeschichte, der Autor stellt die Gefühle der Charaktere authentisch und ehrlich dar. Es wird gezeigt, wie das Leben der Teenager durch den Krebs beeinflusst wird. Was sie alles nicht mehr tun können. Und welche Vorteile sie dadurch geniesen.

Die Freundschaft, der Zusammenhalt und die gegenseitige Unterstützung wurden sehr schön dargestellt. Die Emotionen während des Lesens wechselten ständig. Manchmal hatte ich soeben noch geweint und musste auf einmal lachen. Der Schreibstil gefiel mir leider nicht ganz so gut, wie erwartet.

Ich fand die unterschiedlichen Ansichten der Charaktere sehr abwechslungsreich. In diesem Buch schienen sich die ernsteren und die witzigeren Gesprächsthemen auszugleichen. Was mir sehr gut gefiel.

Ich konnte mich vor allem in Hazel hineinversetzen, da aus ihrer Sicht geschrieben wird, doch auch die Gefühle der anderen Charaktere konnte ich gut nachvollziehen.

Die Wende der Geschichte kam vollkommen unerwartet.

Irgendwie fand ich es gut, dass die Geschichte nicht all zu lang war. Denn dann hätte vermutlich auch die Spannung abgenommen. Und trotzdem, ertappte ich mich immer wieder dabei, wie ich Pausen einlegte, damit ich nicht zu früh fertig war, weil ich dennoch einfach mehr von dieser Geschichte lesen wollte!

Bewertung:

Eine tiefgründige Geschichte mit authentischen Charakteren, die für eine gewaltige Vielfalt von Emotionen während dem Lesen sorgt! Allerdings konnte mich der Schreibstil nicht wirklich umhauen.

Das Buch hat zwar eine gute Länge und trotzdem war ich traurig, als die Geschichte zu Ende war…

4.5/5

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