Die Tribute von Panem – Tödliche Spiele

Eine grossartige Idee, die unglaublich authentisch umgesetzt wurde! Wer dieses Buch liest, kann an nichts anderes als an die Hungerspiele denken und muss es einfach in einem Zug lesen. Zumindest ging es mir so…

Buchinfo:

Titel: Die Tribute von Panem – Tödliche Spiele
Band 1 der Trilogie Die Tribute von Panem
Autorin: Suzanne Collins

Erscheinungsdatum: 17.07.2009
Seiten:
416
Alter: ab 14

ISBN: 978-3-8415-0134-9
Einband: Hardcover
Verlag: Oetinger

Originaltitel: The Hunger Games
Übersetzer: Sylke Hachmeister, Peter Klöss

Bildquelle: Oetinger

Inhalt:

Nordamerika existiert nicht mehr. Was sich daraus gebildet hat ist Panem. Um die Bevölkerung daran zu erinnern, wer die Macht besitzt, werden alljährlich die Hungerspiele ausgetragen. Jeder der 12 Distrikte muss je zwei Tribute auslosen. In dem Wissen, dass bloss ein einziger der 24 Kandidaten die Arena lebend verlassen wird…

Als das Los auf Katniss’ kleine Schwester Prim fällt, zögert Katniss keine Sekunde. In dem Wissen, dass sie die Spiele höchst wahrscheinlich trotz ihrer Jagdkünste nicht überleben wird, meldet sie sich an Prims Stelle, um sie zu schützen.

Gemeinsam mit Peeta wird Katnis in die Arena geschickt. Beide sind sich bewusst, dass sie sich früher oder später feindlich gegenüberstehen werden. Als Peeta Katnis in der Arena das Leben rettet, weiss sie nicht mehr, was sie für ihn empfindet. Doch eine Frage stellt sie sich von da an wiederholt: Könnte es in diesen Spielen womöglich zwei Sieger geben?

Meinung:

Dieses Buch ist einfach unglaublich!

Die Welt wird sehr durchdacht, einwandfrei und ausführlich beschrieben. Alles wird logisch erklärt. Die ganze Hierarchie scheint bis ins kleinste Detail ausgeklügelt worden zu sein.

In Panem scheint es zwei Welten zu geben:

Die der Armen – wie Katniss –, die jeden Tag aufstehen mit der Sorge darum, ob sie heute etwas zu essen auf den Tisch bekommen werden. In dieser Welt leben auch die Leute, die zwar nicht reich sind, aber eine Arbeit haben, mit der sie für das eigene Überleben garantieren können. Beide Gruppen haben nicht viel Rechte und die Jugendlichen müssen jedes Jahr aufs Neue um ihr eigenes Leben bei der Auslosung der Spielteilnehmer bangen.

Und dann gibt es die Welt der Reichen. In der man sich nie ums eigene Überleben sorgen muss und scheinbar bloss auf das Äussere geachtet wird. Dort, wo man über den Verlauf der Hungerspiele lachen kann, da sie einen nicht wirklich betreffen.

Die Geschichte ist sehr spannend geschrieben. Es gibt mehrmalig Einblicke in Katnis’ Vergangenheit. Diese Hintergrundinformationen waren sehr hilfreich, um den Lauf der Geschichte zu verstehen.

Da in der Ich-Form geschrieben wird, hatte ich häufig noch, nachdem ich das Buch zur Seite gelegt hatte, das Gefühl, selbst in dieser Welt – in Panem – zu leben. Was im Kampf ums Überleben entscheidend sein kann, wurde sehr gut übermittelt.

Alles wirkte überzeugend und authentisch geschildert.

Bewertung:

Ich konnte dieses Buch nicht weglegen, ohne darüber nachzudenken, wie es wohl weitergehen wird.

Die unterschiedlichen Charaktere werden so authentisch beschrieben, genauso die Welt – Panem. Ich konnte mich sehr gut in die einzelnen Charaktere hineinversetzen.

Der Schreibstil passt perfekt zum Inhalt des Buches: Er ist spannend und sorgt für nicht endenden Nervenkitzel.

5/5

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