Drei Schritte zu dir

Eine Berührung könnte ihren Tod bedeuten. Doch mit der Zeit wird es immer schwerer den Sicherheitsabstand zueinander einzuhalten…

Buchinfo

Titel: Drei Schritte zu dir
Autoren: Rachael Lippincott, Mikki Daughtry, Tobias Iaconis

Erscheinungsdatum: 24.05.2019
Seiten: 304
Alter: ab 14

ISBN: 978-3-423-76252-6
Einband: Hardcover
Verlag: dtv Junior

Originaltitel: Five Feet Apart
Übersetzerin: Nina Frey

Bildquelle: dtv

Inhalt

Stella wurde bereits im Kindesalter vermehrt ins Krankenhaus gebracht, denn sie leidet an der Krankheit Mukoviszidose. Ihr Leben organisiert sie mithilfe von To-Do-Listen komplett durch. Eine neue Lunge stellt ihre einzige Überlebenschance dar.

Bis die Transplantation jedoch soweit ist, muss sie sich von allen anderen Mukos fernhalten. Eine Berührung könnte ihr Todesurteil sein…

Als Stella auf Will trifft, merkt sie schnell, dass sie ihm aus dem Weg gehen muss. Denn Will ist rebellisch. Er leidet an der selben Krankheit wie sie und seit ein paar Monaten nun auch noch an B. cepacia.

Doch Will erkennt den Sinn an seinen ewigen Krankenhausaufenthalten nicht mehr, sehnt seinen 18. Geburtstag nur so herbei. Denn er will – entgegen der Vorstellungen seiner Mutter – leben und die Welt sehen!

Stella hat zu Beginn noch kein Problem damit, den nötigen Abstand zu Will zu halten. Aber die beiden verbringen immer häufiger Zeit miteinander. Und der Sicherheitsabstand wird mit jedem Tag unerträglicher…

Meinung

Wieder einmal wurde ich durch einen Filmtrailer auf ein Buch aufmerksam. Ich hatte zu Beginn noch Bedenken, ob mich das Buch nicht zu sehr an Das Schicksal ist ein mieser Verräter erinnern würde.

Natürlich bestanden ein paar Parallelen, doch ansonsten war die Geschichte recht anders. Besonders das Setting: Die Geschichte spielte grösstenteils im Krankenhaus…

Anfangs konnte mich die Geschichte nicht so recht fesseln, was aber vor allem am Schreibstil lag. Ich gewöhnte mich dann einigermassen daran und versuchte nicht gross daran zu denken, dass er mir alles andere als spektakulär erschien. Von da an konzentrierte ich mich besonders auf die Handlung und die Charaktere. Ab diesem Zeitpunkt, konnte ich nicht mehr aufhören zu lesen.

Die Geschichte war traurig, aber es passierten auch immer wieder einmal lustige Dinge, die die betrübte Stimmung wieder auflockerten!

Die Geschehnisse wurden aus Stellas und Wills Perspektiven beschrieben. Ich schloss die beiden rasch in mein Herz, ebenso einige der Nebencharaktere.

Die Gefühle und Entscheidungen der Charaktere konnte ich gut nachvollziehen. Ich fieberte mit den beiden mit, las das Buch praktisch in einem Rutsch weg.

Allerdings wurde kaum etwas über die Krankheit selbst erzählt, weshalb ich mir nicht wirklich vorstellen konnte, was nun darunter verstanden wird. Denn vor diesem Buch hatte ich – ehrlich gesagt – noch nie von Mukoviszidose gehört.

Ich hatte nicht wirklich erwartet, wie sich das Ende schlussendlich abspielte. Ich verrate jedoch glaub besser nicht, wie es mir gefallen hat, denn dann kannst du möglicherweise schon erahnen, in welche Richtung sich die Geschichte entwickeln wird…

Im Ganzen hat mir die Geschichte so gut gefallen, wie einem ein solches Buch eben gefallen kann! Den Film werde ich mir demnächst gerne im Kino ansehen gehen…

Bewertung

Die Charaktere waren authentisch, ich konnte ihre Gefühle und Beweggründe gut nachvollziehen. Das Ende hat mich teilweise ziemlich überrascht, ich hatte es so nicht vorhergesehen. Teils wären ein paar Infos zur Krankheit selbst fürs Verstehen noch hilfreich gewesen…

Den einzigen Abzug in meiner Bewertung verursacht der Schreibstil. Er erschien mir nicht wirklich fesselnd. Wäre ich nicht an der Geschichte interessiert gewesen, hätte ich vermutlich eher lang gebraucht, um das Buch zu beenden…

4/5

Hast du vor, dir den Film anzusehen oder liest du zuerst bzw. im Nachhinein noch das Buch?

Konnte dich die Geschichte um Stella und Will fesseln? Wie sähe deine Sterne-Bewertung aus?

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