Nach dem Sommer

Jeden Sommer verwandelt sich Sam vom Wolf wieder zum Menschen. Doch in diesem Jahr ist es anders. Denn er begegnet Grace. Aber der nahende Winter könnte sich schon bald wieder zwischen die beiden drängen…

Buchinfo:

Titel: Nach dem Sommer
Band 1 der Trilogie Die Wölfe von Mercy Falls
Autorin: Maggie Stiefvater

Erscheinungsdatum: 10.03.2014
Seiten: 424
Alter: ab 16

ISBN: 978-3-8390-0167-7
Einband: Taschenbuch
Verlag: Script5

Originaltitel: Shiver
Übersetzerinnen: Jessika Komina, Sandra Knuffinke

Bildquelle: Script5

Inhalt:

Seit sechs Jahren beobachtet Grace ihn. Ihren Wolf. Immer sobald sie ihn am Waldrand vor ihrem Haus erblickt, schlägt ihr Herz höher. Doch jeden Sommer verschwindet er. Erst in diesem Jahr soll Grace erfahren weshalb…

Sam hat sie schon so oft von Weitem beobachtet. Aber erst dieses Jahr kommt es dazu, dass er ihr tatsächlich begegnet. Und zwar nicht in Wolfsgestalt.

Als sie Sam begegnet, weiss Grace sofort, dass er ihr Wolf ist. Niemals könnte sie seine gelben Augen vergessen!

Aber als ein Junge aus Graces Schule angeblich von Wölfen getötet wird, fällt die Aufmerksamkeit aller Bewohner in Mercy Falls auf das Rudel, das im Wald lebt. Sams Rudel.

Beide wissen zu Beginn noch nicht, wie sich ihre Leben nach dem Sommer bereits verändert haben werden…

Meinung:

Ich wollte eigentlich damit warten, dieses Buch zu lesen, bis Herbst ist. Aber ich hatte es mir schon seit längerem immer wieder angesehen und konnte nicht mehr länger warten!

Zu dieser Zeit, als ich mit diesem Buch begann, konnte mich einfach kein einziges Buch begeistern! Ich hatte mehrere Geschichten zu lesen begonnen – was ich eigentlich nie mache –, aber keine konnte mich fesseln.

Jetzt, nachdem ich Nach dem Sommer beendet habe, bin ich wieder in richtiger Lesestimmung. Und das habe ich diesem Buch zu verdanken!

Das Buch verströmte eine eher ruhige Atmosphäre. Obwohl es einige spannende Passagen hatte, wurde ich immer entspannter, wenn ich darin weiterlas. Das lag zum einen an dem angenehm und flüssig zu lesenden Schreibstil und zum anderen an der mystischen Welt in Mercy Falls: schon nur der Wald für Graces Haus und dann auch noch die Wölfe, die eigentlich gar keine normalen Wölfe sind…

Die Autorin konnte mich bereits auf den ersten paar Seiten fesseln. Die Geschichte begann einfach so, ohne irgendwelche langatmigen Einleitungen.

Die Perspektive wechselte zwischen Grace und Sam. Zu Beginn mochte ich Sams Perspektive lieber, weil ich sein geheimnisvolles Leben ein wenig spannender als Graces fand. Doch schon bald kam es, dass ich beide Perspektiven genau gleich gern hatte, denn dadurch, dass Grace auf Sam traf, wurde auch ihr Leben interessanter.

Es wurde sehr gut veranschaulicht, wie sich Graces Leben durch Sam in eine ganz andere Richtung als noch zu Beginn entwickelt. Ich konnte mit beiden Charakteren total mitfühlen und wollte einfach wissen, wie es mit den beiden weitergeht.

Beide – Grace und Sam – hatten kein einfaches, geschweige denn gewöhnliches, Leben, die Autorin schaffte es, ihre Erlebnisse und Emotionen sehr authentisch rüberzubringen. Auch die restlichen Charaktere schafften es, mein Interesse zu wecken.

Das Ende hatte ich teilweise ein wenig voraussehen können, was mich aber nicht sonderlich gestört hat. Eigentlich hatte ich nach diesem Buch etwas anderes lesen wollen, aber ich habe mich nach diesem Ende – es war zwar nicht wirklich ein Cliffhanger, aber ein Ende wiederum auch nicht – nun doch wieder umentschieden und werde mich nun als nächstes Ruht das Licht – dem zweiten Band – widmen.

Meinung:

Eine angenehm ruhige Geschichte, die jedoch durch authentische und tiefgründige Charaktere sowie durch spannende Passagen fesselnd auf mich wirkte. Dazu kam dieser unglaublich angenehm zu lesender Schreibstil.

5/5

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