Perfekt ist jetzt

Sutter schafft es letztendlich immer, für super Stimmung zu sorgen. Das Seltsame heisst er herzlich willkommen. Ebenso ein gutes Whisky-7UP. Und dann begegnet er der unscheinbaren Aimee und beschliesst ihr zu helfen…

Buchinfo:

Titel: Perfekt ist jetzt
Autor: Tim Tharp

Erscheinungsdatum: 22.07.2016
Seiten:
368
Alter: ab 14

ISBN: 978-3-423-71689-5
Einband: Taschenbuch
Verlag: dtv

Originaltitel: The Spectacular Now
Übersetzerinnen: Sandra Knuffinke, Jessika Komina

Bildquelle: dtv

Inhalt:

Alle lieben Sutter. Er sorgt immer für gute Stimmung. Zukunftspläne hat er keine. Für ihn zählt bloss das Leben im Jetzt. Auch mit dem ganzen Whiskey-7UP, das er ständig trinkt, konnte er noch immer gut fahren.

Dann lernt er Aimee kennen. Denn als er eines Morgens in einem fremden Garten aufwacht, sein Auto nicht zu sehen weit und breit, ist sie diejenige, die ihn findet.

Doch Aimee ist so ziemlich das Gegenteil von den Mädchen, mit denen Sutter bisher zusammen war: Streberin, Science-Fiction-Fan, unscheinbar und alles andere als selbstbewusst.

Jemand sollte ihr unbedingt helfen, findet Sutter…

Meinung:

Das Buch wollte ich eigentlich lesen, weil ich den Trailer zum Film so toll fand. Und als ich dann sah, dass es sich dabei um eine Buchverfilmung handelte, beschloss ich zuerst das Buch zu lesen…

Ich konnte mich nur schlecht in Sutter hineinversetzen. Aimee verstand ich wenigstens noch ein wenig. Aber ich fand es schwer, sie zu mögen. Weder am Anfang, noch am Schluss. Oft war sie meiner Meinung nach für ihr Alter recht kindisch. Es war ja logisch, dass Sutter einen gewissen Einfluss auf Aimee haben würde, doch ich fand, dass sie sich ziemlich schnell veränderte.

Und dann kam noch dazu, dass dann die Geschichte manchmal einfach erst zwei Wochen später weiterging.

Ab und zu fand ich es ja noch lustig, wie aus Sutters Perspektive geschrieben wurde, aber mit der Zeit war es dann auch ein wenig anstrengend.

Seine Lebensweise, nur im Jetzt zu leben, fand ich schon gut. Doch gar keine Pläne für die Zukunft zu haben und sich nicht darum zu kümmern, was er später einmal vielleicht erreichen wollte, konnte ich nicht mehr nachvollziehen.

Die Spannung liess auch nach und kam erst gegen Ende wieder auf.

Immer wieder legte ich das Buch weg. Ich habe es bloss zu Ende gelesen, weil ich mir anschliessend den Film ansehen wollte. Doch nun bin ich mir nicht mehr so sicher, ob ich den überhaupt noch sehen will…

Das Ende hingegen gefiel mir eigentlich gut, was das Ganze letztendlich doch noch ein wenig gerettet hat. Und Sutter konnte ich am Schluss dann auch irgendwie verstehen. Aber es wäre schön gewesen, wenn das bereits im Hauptteil der Fall gewesen wäre.

Bewertung:

Ich konnte mich nur schlecht in die Charaktere hineinversetzen. Und sie waren mir, ehrlich gesagt auch nicht alle sonderlich sympathisch.

Die Spannung liess wiederholt auf sich warten.

Das Ende hat es dann noch ein wenig gerettet und ich konnte Sutters Gedankengänge einigermassen nachvollziehen.

Ich hatte mir anschliessend die Verfilmung ansehen wollen. Doch nach diesem Buch bin ich ehrlich gesagt nicht mehr sonderlich erpicht darauf!

2/5

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