Renegades – Gefährlicher Freund

Buchinfo

Titel: Renegades – Gefährlicher Freund
Band 1 der Renegades-Trilogie
Autorin: Marissa Meyer

Erscheinungsdatum: 10.09.2018
Seiten: 640
Alter: ab 14

ISBN: 978-3-453-27178-4
Einband: Hardcover
Verlag: Heyne

Originaltitel: Renegades
Übersetzung: Charlotte Lungstrass-Kapfer

Bildquelle: Random House

Inhalt

Im Gegensatz zur Allgemeinheit, ist Nova eindeutig kein Fan von den ach so heldenhaften Renegades. Denn sie wird ihnen niemals verzeihen, dass sie – trotz Versprechen – nicht kamen, als Novas Familie ihre Hilfe benötigt hätte.

Meinung

Eigentlich startete das Buch ganz vielversprechend. Zudem schwärmten so viele von dieser Reihe und auch der Klappentext schien nach meinem Geschmack zu sein. Daher las ich das Buch zu Ende – in der Erwartung, der käme Punkt bald, an dem ich es auch so lieben würde –, obwohl es mich bei nicht einmal 200 Seiten bereits langweilte.

Aber dieser spannende Teil, der vom Klappentext angeteasert worden war, liess wirklich lange auf sich warten. Und selbst als es dann endlich einmal so weit war, liess die Spannung ebenso schnell wieder nach, wie sie gekommen war.

Marissa Meyers ausführlichen Beschreibungen waren bei diesen Längen auch nicht gerade hilfreich. Ich glaube sogar gerade deshalb, erschien mir das Ganze so schleppend. Denn die Idee und der Verlauf der Geschichte an sich waren ja wirklich nicht schlecht. Aber die Umsetzung sagte mir nun einmal nicht zu.

Auf den letzten 150 Seiten etwa, kam neue Hoffnung auf, dass sich das Ganze letztendlich doch noch zu einer fesselnden Geschichte entwickeln würde. Aber irgendwie wohl doch nicht…

Es ist ja nicht so, dass es keine spannenden Szenen gegeben hätten. Die waren vereinzelt vorhanden. Aber ich konnte keine richtige Verbindung zu den Figuren aufbauen. Sie waren zwar wirklich cool, besonders ihre Fähigkeiten, und auch dieses doppelt gespielte Spiel machte sie noch interessantere Hauptcharaktere, aber da fehlte etwas.

Auch was diese angebliche Liebesgeschichte angeht, greift der Klappentext – meiner Meinung nach – einfach viel zu weit vor. Es ist spürbar, dass sich da etwas anbahnt, aber wirklich eintreffen? Vermutlich eher in Band 2… Allerdings muss ich Marissa Meyer zugute halten, dass es dadurch nicht überstürzt wirkte, indem sie das alles sich langsam entwickeln lässt.

Am Ende wurde es dann nochmals etwas actiongeladener, ein paar Geheimnisse wurden enthüllt, dennoch blieb unklar, wer nun tatsächlich zu den Guten und wer zu den Bösen gehört, und das alles endete in einem ziemlich schockierenden Cliffhanger.

Allerdings bin ich mir wirklich unsicher, ob ich die Reihe weiterlesen soll. Einerseits will ich mir diese Längen echt nicht nochmals antun und Band 3 soll ja nun nicht einmal mehr übersetzt werden. Andererseits würde es mich trotzdem interessieren, in welche Richtung sich diese Geschichte nun entwickeln wird.

Fazit

Ginge es nur um die Idee, könnte ich den Hype ja noch nachvollziehen. Aber die Umsetzung langweilte mich beinahe das ganze Buch hindurch. Auch zu den Figuren konnte ich keine richtige Verbindung aufbauen.

Ich wollte es wirklich mögen, aber ich kann das Buch leider nicht empfehlen.

2/5

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