Sorcery of Thorns

Buchinfo

Titel: Sorcery of Thorns
Autorin: Margaret Rogerson

Erscheinungsdatum: 04.06.2019
Seiten: 464
Alter: ab 14

ISBN: 978-1-4814-9761-9 (Hardcover), 978-1-4814-9762-6 (Paperback)
Einband: Hardcover, Paperback
Verlag: Margaret K. McElderry Books

Bildquelle: Simon & Schuster

Inhalt

Elisabeth lebt in einer der grossen Bibliotheken und ist fest dazu entschlossen, eine Aufseherin zu werden. Sie will nichts anderes als von den lebenden Büchern – den grimoires –, die sich in Monster verwandeln können, umgeben zu sein.

Aber eines Tages begegnet sie einem Hexer, der allerdings völlig anders wirkt als das, was man Elisabeth über die Jahre hinweg über solche Menschen erzählt hat…

Meinung

Es ist wirklich schade, dass Sorcery of Thorns ein Einzelband ist, denn ich habe einfach alles daran geliebt und hätte gerne mehr von alldem!

Zum Einen bin ich begeistert von der Idee mit den Büchern, die sich in Monster verwandeln können und daher in diesen grossen Bibliotheken aufbewahrt und bewacht werden. Margaret Rogerson beschreibt das gesamte Konzept sehr verständlich, auf mich wirkte alles durchdacht und logisch.

Anfangs war ich nicht so begeistert davon, dass die dritte Person singular verwendet wird, die Geschichte aber nur aus Elisabeths Perspektive und keiner anderen erzählt wird, aber ich gewöhnte mich daran und letztendlich hat es diese ganze Atmosphäre unterstützt und zur Geschichte gepasst.

Ich begleitete Elisabeth sehr gerne durch dieses Buch hindurch, da ihre Gefühle und Gedankengänge sehr authentisch geschildert wurden, wodurch ich mich gut in sie hineinversetzen konnte. Selbst wenn sie einmal falsch lag, konnte ich immer nachvollziehen weshalb sie so dachte oder handelte, weil deutlich gemacht wurde, wovon sie in ihrem Leben bereits beeinflusst und geprägt worden war.

Auch die Nebencharaktere waren sehr interessante Persönlichkeiten. Wer nun gut und wer böse war, konnte ich nicht immer erkennen, was das Ganze umso interessanter machte! Teilweise ist diese Frage bis zum Schluss nicht beantwortet worden, aber ich mochte die Weise, wie diese Geschichte endete, denn Margaret Rogerson zeigte die unterschiedlichen Facetten der jeweiligen Figuren, woraus man sich letztendlich ein eigenes Bild machen konnte.

Diese gesamte Geschichte war einzigartig! Es war einmal etwas anderes und ich konnte den Verlauf nur sehr selten vorhersehen. Das einzige was ich mir noch gewünscht hätte, wäre eine detaillierte Karte gewesen, da ich ein wenig Schwierigkeiten hatte, mir die einzelnen Orte als Ganzes vorzustellen.

Fazit

Ich habe die Zeit mit diesem Buch sehr geniessen können! Die Geschichte, deren Verlauf, die gesamte Atmosphäre und die Welt, in der sich das Ganze abspielte waren einmal etwas anderes und neues und ich wurde immer wieder überrascht.

Die Figuren wurden alle sehr einzigartig beschrieben und ich mochte die Art, wie Margaret Rogerson es der Leserschaft überlässt, bei gewissen Figuren selbst zu entscheiden, ob sie nun gut oder böse sind.

4.5/5

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