Tales from the Shadowhunter Academy

Buchinfo

Titel: Tales from the Shadowhunter Academy
Begleitband zu den Chroniken der Unterwelt
Autorinnen: Cassandra Clare, Sarah Rees Brennan, Maureen Johnson, Robin Wasserman

Erscheinungsdatum: 15.11.2016
Seiten: 672
Alter: ab 14

ISBN: 978-1-4814-4325-8 (Hardcover), 978-1-4814-4326-5 (Paperback)
Einband: Hardcover, Paperback
Verlag: McElderry Books

Bildquelle: Simon & Schuster

Nach dem Ende von City of Heavenly Fire war für mich klar, dass ich diesen Begleitband unbedingt lesen musste, um zu erfahren, wie es mit Simon und den restlichen Figuren weitergeht.

Allerdings solltest du zuvor unbedingt die gesamten Chroniken der Unterwelt sowie die Chroniken der Schattenjäger gelesen haben, da du dich ansonsten spoilern und viele Zusammenhänge nicht verstehen wirst.

Welcome to Shadowhunter Academy

Ich war sofort wieder zurück in dieser Welt, als ich zu lesen begann. Schnell wurde klar, wie es Simon nach all diesen Geschehnissen erging, und ich konnte mich mit Leichtigkeit in ihn hineinversetzen.

Diese erste Kurzgeschichte war eher eine Einführung in die Fortsetzung der Geschichte, konnte mich aber gut unterhalten. Es war interessant, neue Figuren kennenzulernen, gleichzeitig aber auch ein paar bekannte Charaktere wiederzusehen.

Schnell wurde klar, dass zwischen den Schattenjägern und den Mundis noch immer eine grosse Kluft bestand. Es wurde auf realistischem Wege geschildert, wie Simon herausfand, was er für richtig hielt und auch zu seiner Meinung stand, was ihn zu einem stärkeren Charakter machte als viele der restlichen Figuren es waren.

4/5

The Lost Herondale

Simon tat mir wirklich leid. Nicht nur, weil er nicht gerade der sportlichste Typ ist, sondern weil niemand seine nerdigen Witze verstand! Klar, gäbe es teils bessere, aber es war trotzdem lustig!

Die Tatsache, dass Simon vieles hinterfragte und nicht einfach ohne zu überlegen tat, was ihm gesagt wurde, machte ihn mir noch sympathischer. Ein wichtiger Punkt in dieser Kurzgeschichte war auch, dass Simon sich einiger Dinge – wenn auch mit ein wenig Hilfe anderer Figuren – bewusst wurde, die ihm zuvor noch nicht ganz klar gewesen waren.

Der Fortgang der Geschichte war erneut unterhaltsam, aber es war deutlich, dass Cassandra Clare noch gar nicht richtig begonnen hatte…

4/5

The Whitechapel Fiend

In der Schattenjäger-Akademie waren bereits ein paar Leute vorbei gekommen, um etwas zu erzählen oder zu erklären, aber dass die beiden, die in dieser Kurzgeschichte, auf Besuch kamen, freute mich bisher am meisten!

Besonders diese altbekannte fesselnde Art, wie ihre Geschichte erzählt wurde, bescherte mir ein Gefühl von zuhause – wie immer, wenn diese Figur auch nur erwähnt wird. Es war richtig cool, wie Cassandra Clare hierbei etwas alt bekanntes nahm und auf diese besondere Art abänderte.

Zudem gefiel es mir, in welche Richtung sich Simons Gedankengänge entwickelten. Es machte mir immer mehr Spass, aus Simons Perspektive zu lesen, obwohl ich zu Beginn befürchtet hatte, es könnte mit der Zeit langweilig werden.

5/5

Nothing but Shadows

Das war ganz klar von allen zehn Kurzgeschichten meine allerliebste! In The Bane Chronicles erhalten wir ja bereits einen ersten Blick auf James Herondale. Er war mir zu diesem Zeitpunkt bereits als interessanter und sehr vielschichtiger Charakter erschienen.

Aber hierbei bekommen wir erzählt, wie James, als er noch etwas jünger ist, die Schattenjäger-Akademie besucht. Und ich denke, James Herondale könnte zu einem meiner absoluten Lieblingscharaktere werden. Dasselbe gilt für einige der Nebenfiguren.

Während dieser Kurzgeschichte konnte ich nicht mehr aufhören zu lesen. Ich konnte mich in so vielen Punkten mit James identifizieren und begleitete ihn unglaublich gerne. Je mehr ich über ihn lese, desto gespannter werde ich, endlich Chain of Gold zu lesen!

Aber natürlich war auch Simon Teil dieser Kurzgeschichte. Ich fand es toll, zu sehen, was er für sich selbst aus dieser Erzählung mitnahm und den Blick auf sein Leben dementsprechend anpasste.

Zudem fand ich es schlichtweg interessant zu sehen, in welchen Punkten sich die heutige Akademie von der damaligen unterscheidet und was sich wiederum überhaupt nicht geändert hat.

5/5

The Evil We Love

Diese Kurzgeschichte war jetzt nicht unbedingt meins. Während den Chroniken der Unterwelt wird ja immer wieder einmal etwas von den Zeiten, als der Kreis noch existierte, berichtet. Nun erhalten wir anders als in The Bane Chronicles einen Einblick aus der Sicht eines Kreismitglieds.

Ich mochte Robert Lightwood noch nie. Und mit dieser Kurzgeschichte wurde das Ganze nur noch schlimmer, jetzt hasse ich ihn nämlich. Cassandra Clare hat hierbei nichts falsch gemacht, manchmal ist es einfach falsch, Dinge zu beschönigen. Allerdings verlor ich immer wieder die Lust weiterzulesen.

2/5

Pale Kings and Princes

Hierbei wurde in gewisser Weise einmal ein aktuelles Thema angesprochen, was diese Welt betrifft. Wir haben durch eine abwechslungsreiche Erzählweise etwas mehr darüber erfahren, wie es mit bestimmten Figuren aus City of Heavenly Fire weitergeht.

Mir hat die Kurzgeschichte gut gefallen, aber für fünf Sterne, hätte es noch etwas gebraucht. Trotzdem begleitete ich Simon wieder gerne und seine Gedankengänge und Verhaltensweisen erschienen mir authentisch.

4/5

Bitter of Tongue

Im Verlauf dieser Kurzgeschichte bekam ich immer mehr Lust, endlich Lady Midnight zu lesen! Denn, wie du es vielleicht schon ahnst, trafen wir auf einige Figuren aus dieser Reihe.

Es war interessant zu sehen, wie sich die Figuren seit City of Heavenly Fire verändert haben. Wie bei den meisten Charakteren von Cassandra Clare, verspürte ich wieder dieses ganz bestimmte Gefühl, als diese Figuren auf die Bildfläche traten.

Auch Simons Weg durch diese Welt, was er aus all diesen Erlebnissen für sich selbst mitnahm und wie er sich weiterentwickelte, war – wie gewohnt – unterhaltsam und authentisch.

5/5

The Fiery Trial

Zuerst war ich skeptisch, ob mir die eingeschlagene Richtung in dieser Kurzgeschichte gefallen würde, aber letztendlich konnte mich Cassandra Clare doch noch überzeugen.

Das Hauptthema hätte wohl kaum besser behandelt werden können. Zudem liebte ich es, wie Cassandra Clare all diese verschiedenen Figuren zusammenführte und zeigte, dass sie alle eine besondere Sache gemeinsam haben.

4.5/5

Born to Endless Night

Hierbei wurde nicht bloss aus Simons, sondern auch aus Magnus‘ Perspektive geschrieben, was in diesem Fall einfach perfekt war!

Besonders während dieser Kurzgeschichte wurde spürbar, dass wir uns allmählich dem Ende nähern. Dennoch entwickelte sich einiges nochmals weiter, und von dieser eingeschlagenen Richtung war ich total begeistert!

5/5

Angels Twice Descending

Eigentlich war das ein guter Abschluss. Wäre Cassandra Clare nicht auf diese gewisse Idee gekommen, die ich echt nicht lustig fand! Ich konnte alles nachvollziehen, aber diese eine Sache hätte jetzt echt nicht sein müssen!

4/5

Fazit

Falls du nach City of Heavenly Fire ebenfalls noch viel zu viele offene Fragen hast, kann ich dir Tales from the Shadowhunter Academy sehr empfehlen, denn erst jetzt verspüre ich dieses Gefühl, dass die Geschichte rund um diese Figuren – zumindest vorübergehend – ein zufrieden stellendes Ende gefunden hat.

Ich begleitete Simon unglaublich gerne auf seinem weiteren Weg durch diese Welt, und seine starke Entwicklung erschien mir sehr authentisch. Es war so vorbildhaft, dass er immer zu seiner Meinung stand, selbst wenn er wusste, dass viele nicht mit ihm einverstanden sein würden.

Von den neu eingeführten Charakteren mochte ich allerdings nur George so richtig gerne, ein paar fand ich gegen Ende dann doch ganz okay, sie werden aber nicht zu meinen liebsten Charakteren werden. Umso mehr liebte ich daher die Szenen, in denen bereits bekannte Figuren ihren Auftritt hatten!

4.5/5

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