Tex

Buchinfo

Titel: Tex
Autorin: S. E. Hinton

Erscheinungsdatum: 06.08.2013
Seiten: 224

ISBN: 978-0-3853-7567-2
Einband: Taschenbuch
Verlag: Delacorte Press

Bildquelle: Penguin Random House

Inhalt

Eigentlich könnte alles perfekt sein. Sobald Tex mit seinem Pferd Negritto ausreitet oder seinen Freunden zusammen ist, kann er sich das meist einreden.

Aber sobald er wieder zuhause ist, muss Tex früher oder später den Tatsachen ins Auge sehen: Sein Vater ist nun bereits seit fünf Monaten weg – länger als je zuvor. Tex‘ Bruder Mason hat längst aufgehört auf dessen Rückkehr zu warten und weiss nun allmählich nicht mehr, wie er die Rechnungen bezahlen soll.

Meinung

Anders als in S. E. Hintons vorherigen Büchern, spielt Tex auf dem Land. Tex liebt Pferde und hat keineswegs vor wegzuziehen, anders als sein Bruder. Gangs spielen in diesem Buch keine Rolle, vielmehr legt die Autorin den Fokus auf die engeren Freundschaften unter den Charakteren, wodurch ein guter Überblick über die einzelnen Figuren behalten werden kann.

Wie gewohnt steht auch die Beziehung der beiden Brüder im Vordergrund. Besonders gegen Ende entwickelte ich nochmals eine etwas andere Betrachtungsweise darauf, die dafür sorgte, sodass mir das, was mit den beiden geschah, recht nahe ging und mich auch noch nach Beenden des Buches beschäftigte.

Zu Beginn hatte ich dies noch nicht erwartet, da ich lange keine sonderlich starke Verbindung zu Tex aufbauen konnte, da ich mich – anders als bei Outsiders und That Was Then, This Is Now – nicht so recht mit ihm identifizieren konnte und mir anfangs diese mitgebrachte Botschaft nicht allzu wichtig erschien. Ausserdem erkannte ich nicht, worauf die Autorin hinauswollte, da ich keinen roten Faden erkennen konnte.

Mit der Zeit änderte sich dies teilweise und ich begann die vermittelte Botschaft in einem etwas anderen Kontext zu betrachten, wodurch sie mir letztendlich doch sehr wichtig erschien. Aber gerade als ich mich wirklich für die Figuren zu interessieren begann, war das Buch auch schon wieder zu Ende!

Zum Schluss noch eine Kleinigkeit: S. E. Hinton verwendet ja immer wieder einmal denselben Namen für unterschiedliche Figuren in ihren einzelnen Büchern. Daher verwirrte mich eine gewisse Szene in diesem Buch, als eine Figur für kurze Zeit auftrat, die denselben Namen trug, wie ein Charakter aus That Was Then, This Is Now. Solltest du die beiden Bücher gelesen haben, schreib mir gerne in die Kommentare, ob du denkst, dass es sich um dieselbe Person handelt oder nicht. Meiner Meinung nach würde es passen.

Fazit

Ich erkannte zu Beginn keinen roten Faden in dieser Geschichte und konnte erst spät eine Verbindung zu den Figuren aufbauen. Erst als sich am Ende etwas zutrug, das meine Betrachtungsweise des Ganzen etwas veränderte, ging mir das, was mit den Figuren geschah, nahe.

Meiner Meinung nach gibt es von S. E. Hinton bessere Bücher, die ich dir mehr empfehlen würde, als Tex.

3.5/5

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