Vortex – Der Tag, an dem die Welt zerriss

Buchinfo

Titel: Vortex – Der Tag, an dem die Welt zerriss
Band 1 der Vortex-Trilogie
Autorin: Anna Benning

Erscheinungsdatum: 04.03.2020
Seiten: 496
Alter: ab 12

ISBN: 978-3-7373-4186-8
Einband: Hardcover
Verlag: Fischer KJB

Bildquelle: Fischer

Inhalt

In rund 80 Jahren in der Zukunft haben Menschen wie Elaine gelernt durch die Vortexe und somit in Kürze von einem Ort auf der Welt zum nächsten zu reisen.

Indem Elaine am Vortex-Rennen teilnimmt, erhält sie endlich die Chance, eine Läuferin zu werden. Dafür hat sie fünf Jahre lang trainiert, doch schon bald muss sie erkennen, dass nicht alles so ist, wie man es sie glauben machen wollte.

Meinung

Anna Benning schaffte es, mich von Anfang an komplett in diese Welt hineinzuziehen und zu fesseln, denn bereits auf den ersten Seiten bekommen wir einen ersten Eindruck davon, wie die Welt sich verändert hat.

Im Laufe des Buches kamen immer mehr Informationen hinzu, mit denen mich die Autorin völlig überraschen, überzeugen und begeistern konnte. Sie kam mit so vielen neuen Elementen, sodass es wirklich richtig Spass machte, alles zu erkunden, ohne sich vorher bereits das meiste selbst ausmalen zu können.

Anna Benning beschrieb diese Welt und insbesondere die Vermengten so bildhaft, dass ich mir alles haargenau vorstellen konnte, trotzdem wurde es nie langweilig, wenn sie gewisse Dinge erklärte!

Der Schreibstil war total angenehm zu lesen, ich flog regelrecht durch die Seiten. Die Tatsache, dass ständig wieder etwas neues interessantes passierte, trug eindeutig auch ihren Teil dazu bei, dass ich nicht mehr aufhören wollte zu lesen.

Ich las unglaublich gerne aus Elaines Perspektive, ich fieberte durchgehend mit ihr mit! Obwohl ich besonders zu Beginn mit ein paar ihrer Ansichten nicht einverstanden war, konnte ich trotzdem nachvollziehen, weshalb sie so dachte.

Die Figuren wurden von Anna Benning auf eine Weise beschrieben, dass ich das Gefühl hatte sie wirklich zu kennen, sodass ich viele von ihnen einfach ins Herz schliessen musste! Auch die Charakterentwicklung wurde authentisch geschildert und wirkte weder überstürzt, noch erzwungen.

Besonders die zweite Hälfte des Buches war extrem spannend, und die Geschichte und deren Verlauf gefiel mir immer besser! Das Ganze entwickelte sich in eine Richtung die ich überhaupt nicht vorhergesehen hatte!

Ich hatte wirklich Angst, dass es einen richtig fiesen Cliffhanger à la Ophelia Scale 1 gibt, aber zum Glück war er nicht ganz so schlimm. Trotzdem würde ich jetzt eigentlich am liebsten gleich weiterlesen, weil nach diesem Ende einfach alles möglich ist und ich momentan gerade dermassen in dieser Welt bin und die Figuren jetzt gerne noch länger begleiten würde, nicht erst im Herbst!

Fazit

Ich kann dir Vortex sehr empfehlen, falls es dir wie mir geht, und du zum einen Dystopien magst – während der momentanen Situation aber keine lesen willst, in der ein mutierendes Virus die Menschheit ausrottet – und zum anderen einfach ein tolles Jugendbuch, das einmal neue Elemente aufweist und von Anfang bis Ende spannend ist, suchst.

5/5

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